Mittwoch, 2. September 2009

Wieder ein neues Werkzeug

Vor einigen Tagen haben meine Eltern sich einen Dacia Logan MCV gekauft (ein sehr gutes Auto). Nur dessen Hohlraumschutz ist etwas dürftig. Ich habe meinen Vater für eine Hohlraum- und Unterbodenschutzbehandlung überzeugen können. Somit hatte ich gleich nen Sponsor für mein Werkzeug, was ich für die spätere Konservierung des 127 (und weiterer Fahrzeuge) verwenden kann, gefunden (ja, ich weiß, ich sollte erstmal mit schweißen anfangen, aber mir fehlt immer noch das Gerät, aber bin schon in Verhandlung).

So kam das Paket an:


Hier das Druckbecherset (mit Hohlraumdüse, Hakensonde und Unterbodenschutzdüse):


und natürlich passend mit Material eingedeckt (hier für den Dacia):


Die Druckbecherpistole habe ich gestern mit etwas heißem Hohlraumfett an einer Ersatztür für meinen Alltags-Panda ausprobiert, das Ergebnis war sehr gut. Damit das Fett noch zusätzlich in die Falze kriecht (sehr üble Stellen beim Panda, die fast überall durchrosten) habe ich nach der Spritzung die Tür zusätzlich mit einem Heißluftfön angewärmt.

Meine nächste Anschaffung soll nun ein MIG/MAG Schweißgerät sein, aber kein billiges aus dem Baumarkt, sondern lieber ein gutes gebrauchtes, am liebsten von Elektra-Beckum, da ich mit diesen am liebsten arbeite. Mal schauen, wann ich das auf der Reihe habe! Dann gibts weitere Berichte.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Eine Ära ist zuende

Diese Woche hat mein Lieblings-Schrottplatz (von dem ich auch den 127 hab) den Besitzer gewechselt. Er wird umbenannt und zu einer "ordentlichen Autoverwertung" gemacht. Das ist sehr schade, da dieser Platz, so unordentlich und urig wie er war, ein sehr großer Anziehungs- und Treffpunkt war. Ich persönlich habe mich schon als kleines Kind gefreut, wenn mein Vater wieder Teile brauchte. Meine Autoleidenschaft wurde hier auch sehr geprägt.

Nach einigen "schlecht gelaufenen" Sachen des ursprünglichen Besitzers (und Namensgebers), wurde der Platz von einem seiner Mitarbeiter gepachtet und das Geschäft wieder ordentlich zum laufen gebracht. Hier bin ich auch gerne einfach mal nur auf nen Kaffee oder Gespräch vorbeigefahren, aber fast nie mit leeren Händen gegangen (es gab dort nicht nur Autoteile im Selbstausbau, sondern auch sehr nostalgische Sachen).

Da der Platz weiterhin dem "alten" Chef gehörte, auf den das Gewerbe angemeldet war und der mit null Elan den Platz betrieb (sein Mitarbeiter hat den Platz betrieben, er selbst war fast nie da), ist diese und letzte Woche so einiges schief gelaufen und der Platz wurde verkauft. Schade, die neuen Besitzer werden wohl keine großen Besuche von mir bekommen. Ich habe die Teile, die mir gehören gesichert bzw. mitgenommen. Damit ist eine Ära zuende.

Ruhe in Frieden, alter Freund

Dienstag, 26. Mai 2009

Viel zu tun

Moin!

Im Moment ist hier nicht viel los, sieht man ja! Das liegt daran, dass ich mich zeitbedingt nicht immer um den 127 kümmern kann! Habe immer wieder überlegt, ob ich jetzt mit schweißen anfangen will, aber hatte dann doch weniger Zeit oder Lust.

Außerdem Besitze ich noch 2 andere Projekte, eine Komplettrestauration einer Simson Schwalbe (soll diesen Sommer noch fahren) die habe ich erstmal vorgezogen, eins muss ja fertig werden. Zudem habe ich mir gestern neue Arbeit "dazugekauft", einen Panda MK1 BJ 85 (also einen sog. "Urpanda")

Dafür habe ich heute einen neuen Blog eröffnet, der sich allerdings im Stil des 127-Blogs hält, damit ich irgendwann mal beide Blogs extra auf einer Hauptseite verlinken kann und damit es einheitlich aussieht.

Der anklickbare Link zum neuen Blog ist unten rechts über der Linkliste.

Montag, 23. März 2009

Tour durch Ostdeutschland / Motor geholt

Letzte Woche war ich mit meinem Panda auf Tour durch Ostdeutschland. Zuerst in Thüringen zu einem Forumskollegen aus dem Superpanda-Forum, Motorumbau auf anderes Einspritzsystem, Motorüberholung etc.

Dann am Freitag, nachdem der Motor abends lief, auf nach Berlin zu Eike vom Italo-Youngtimer-Forum. Am Samstag sind wir beide nach Luckenwalde, um dort einen Motor aus einem Lancia Y10 GT auszubauen. Der soll evtl. nach der Restauration und Zulassung meines 127 darin eingebaut werden. Diesen Umbau hat Eike schon bei seinem 127 durchgeführt und eingetragen bekommen.

Der Ausbau lief soweit problemlos, keine festgerosteten Schrauben und einige Teile, die im Weg gewesen wären, wurden vorher schon durch den Besitzer des Wagens abmontiert.

Wir lagen voll in der Zeitplanung, was allerdings ohne die tatkräftige Unterstützung von Eike nie so möglich gewesen wäre!

Hier löst er grad ein paar Schrauben (ich habs Foto gemacht...) :


In Ermangelung einer Hebebühne hieß es: 3 Mann heben vorne an, einer zieht die Antriebseinheit raus. Aber es ging, der Motor ist draussen:


Nachdem der Motor und das Werkzeug im Panda verladen war, hat er etwas "gesportbootet", d.h. er hing auch bedingt durch die Tieferlegung hinten etwas runter. Aber es ging, er passte rein:


Das Interessanteste war die Gegend, wo die Autos standen. Eine ehemalige Kaserne der Russen. Nicht normal über Straße befahrbar, sondern mittlerweile so verwildert, dass wir mit dem Panda quer durch die Botanik und einen Graben fahren mussten. Es wurde also sehr spannend mit der Tieferlegung und dem Gewicht hinten drin, bin aber durchgekommen ;-)

Allerdings die "Halle" selbst ist so eine Sache für sich gewesen, eine Seite total offen, also wenig wettergeschützt. Mindestens ein Stützpfeiler gebrochen und auf meinem Autodach lagen nach kurzer Zeit kleine Betonkrümmel, obwohl an der Halle selbst nichts gerüttelt wurde. Wir waren froh, als der Motor raus war und wir wieder weg konnten, denn ich würde die Halle als einsturzgefährdet bezeichnen. Egal, ich hab was ich wollte und es war ne tolle, interessante Aktion.

Zu guter letzt nochmal meinen Dank an Eike für die Unterstützung, Übernachtungsmöglichkeit und die kleine Sightseeing-Tour durch Berlin!

Montag, 2. März 2009

Es geht weiter

Heute gehts endlich mal am 127 weiter!

Habe heute den 127 etwas anders positioniert und hochgebockt und die rostigen Innenschweller komplett herausgetrennt. Leider kann ich aufgrund fehlender Digicam keine Bilder heute sprechen lassen.

Habe daraufhin die Bleche für die Innenschweller (die ich von einem Mitglied aus dem Italo-Youngtimer Forum bekommen habe) angepasst, sodass ich sie beim nächsten mal einschweißen kann.

Ebenso habe ich die Reparaturbleche für die rechte Seite angepasst und zugeschnitten, dass heißt Schwellerblech und Radlauf.

So schlecht sind diese Bleche nicht, aber es sind "Überbratbleche" also vorgesehen für unfachmännische Reparaturen indem man einfach das neue Blech über die schadhafte Stelle brät und eventuellen Versatz zuspachtelt. Das ist erkennbar daran, das die Bleche sehr gut über die noch vorhandenen Blechpartien passen. Ich werde trotzdem -wie es sich gehört- die schadhaften Stellen großzügig raustrennen, absetzen und die neuen Bleche angepasst Punktschweißen und dann die Übergänge verzinnen.

Wenn der rechte Schweller fertig ist, werde ich den A-Säulenbereich auf der rechten Seite entsprechend instandsetzen, erst dann werde ich auf die linke Seite überwechseln. Erstmal muss das Auto wieder "stabil" werden, bevor ich andere Teile heraustrenne. Wobei sich der restliche Rostschaden in Grenzen hält, d.h. bis auf die Schweller und A-Säulen sind keine tragenden Teile betroffen.

Das nächste mal nehme ich eine Digicam zum schweißen mit, dann gibt es auch was zu sehen.

Montag, 16. Februar 2009

Carglass die 2.

Heute Mittag klingelte mein Telefon, Anruf eines Mitarbeiters der Carglass-Einkaufsabteilung. "Ja Guten Tag Herr M., Sie haben im Internet einen Blog, oder?".

Ich natürlich erst verwundert, weil ich davon nie etwas erwähnt habe.

"Wir sind auf Ihren Blog aufmerksam geworden und haben die Daten mit ihrem Anruf damals abgeglichen, dass konnten nur Sie sein, Fiat 127 werden nicht jeden Tag bei uns angefragt" - War die Antwort, als ich fragte wie Carglass direkt auf mich kam.

Der Mitarbeiter entschuldigte sich für die Verzögerung etc. und teilte mir mit, dass jetzt für den 127 auch Frontscheiben in allen Ausführungen lieferbar wären und ich aufgrund "meines Ärgers" selbstverständlich einen Sonderpreis bekomme.

Das Ganze habe ich auch schriftlich per Email bekommen. Das Angebot hat dazu ausreichend Gültigkeit, sodass ich sicher in der Zeit der Restauration (die ich ja mit etwa 2 Jahren geschätzt habe...) auf dieses Angebot zurückgreifen werde. Ich nenne hier im Blog mal keine Zahlen, aber der Preis ist in Ordnung (das sage ich als "armer" Student ;-) )

Fazit: Carglass kümmert sich um seine Kunden und um deren vollste Zufriedenheit und scheut dafür scheins keine Mühen. Ich hätte jedenfalls nicht erwartet, dass ich aufgrund meines Postings hier im Blog kontaktiert werde (Carglass hat die "Beschwerde" nicht böse genommen, sondern als Ansporn). Ich weiß nicht ob man das von jeder Firma erwarten kann. Der Service vor Ort war ja wie schonmal geschrieben unschlagbar, enttäuscht war ich ja nur von der Hotline, aber das wurde ja jetzt im Gesamtbild wieder "zurechtgerückt".

Dienstag, 10. Februar 2009

Carglass

Carglass repariert, Carglass tauscht aus - So ertönt es ja fast jeden Tag im Radio. Da die Firma ja damit wirbt, für JEDES Auto zumindest eine passende Frontscheibe zu bekommen, hab ich mal testweise die Hotline angerufen. Ich muss dazu sagen, vom sonstigen Service bei den "gängigen Autos" bin ich schon begeistert, mein Vaters Passat 35i benötigte letztens eine neue Windschutzscheibe, der Service war super. (Wir hatten Rost am Scheibenrahmen und durften diesen selber in deren Werkstatt entfernen und versiegeln)

Aber mit meiner Anfrage, ob die eine Frontscheibe für den 127 liefern können (mich interessiert der Preis und die Verfügbarkeit) waren die wohl doch etwas überfordert.

Tag 1: Erster Anruf bei Carglass, verdutzte Hotline-Mitarbeiterin (Zitat: "Fiat 127, so heißt das Auto???"), Daten aufgenommen, versprochener Rückruf für nächsten Tag 13 Uhr (Habe der Mitarbeiterin Festnetz, Handynr UND Email-Adresse gegeben damit ich auf jeden Fall eine Antwort erhalten kann).

Tag 2: Anruf von Carglass auf mein Handy um 13:11 Uhr verpasst, mist Verdauung, naja werden ja sicher nochmal anrufen. Bis 16 Uhr nix davon, auf Anruf meinerseits kam "Ja, ich werde Bescheid geben, dass Sie jetzt erreichbar sind". Schön, freut mich. 5 Minuten später klingelt mein Telefon, "Leider können wir die Einkaufsabteilung nicht erreichen, Sie werden morgen zurückgerufen" (Wozu haben die eigtl meine Email-Adresse?)

Tag 3: Anruf auf mein Festnetz, Einkaufsabteilung, Sie werden sich bemühen sagte der Herr E., die Daten wurden nochmals aufgenommen, ich werde zurückgerufen, mein Verweis auf meine Email-Adresse für den Fall der Nichterreichbarkeit wurde wohl ignoriert. Bis heute (etwa 2 Wochen nach 1. Anruf bei CG) nichts. Nagut er hat keinen Termin angegeben WANN ich einen Rückanruf erhalten werde, aber ist die Scheibe so schwer zu besorgen? Oder etwa doch garnicht? Bekomm ich jetzt ne Tüte HARIBO weil ich Carglass "ausgemüllert" hab?

Ich werde am Ball bleiben! (hab heute meine Anekdoten-Phase, daher diese Art Posting)


NACHTRAG:

Mein Vater hatte bei der Abholung seines Fahrzeuges den Fahrzeugschein vergessen. Anruf seinerseits erfolgte an die vermeintliche Telefonnr der örtlichen Werkstatt (Telefonbucheintrag), welche dann wohl automatisch zur Hotline durchgestellt hat (und wohl immer tut...). Er möchte gerne den Herrn B. (Werkstattmeister der Filiale) sprechen. Der sei in einem Gespräch, worum es denn ginge, fragte die junge Frau am Telefon. "Der Fahrzeugschein meines Passat, Kennzeichen xyz... usw. wurde gestern bei der Abholung vergessen" - "Ja einen Moment bitte" mein Vater durfte sich dann etwas Warteschleifenmusik anhören bis die Mitarbeiterin freudig mitteilte: "Herr M. es ist alles klar, ihr Fahrzeug steht an der Filiale zur Abholung bereit". Ja ne ist klar... ich frage mich, wie ein Fahrzeug zur Abholung bereit stehen kann, wenn es seit dem Tag davor bei uns zu Hause steht. Übrigens, der Werkstattmeister hat meinem Vater beim Direktbesuch den Fahrzeugschein direkt in die Hand gedrückt und sich köstlich über die von meinem Vater vorgetragene Geschichte amüsiert...

So können sich "Hotline" und der Service vor Ort doch unterscheiden...